Montag, März 1, 2021
Barfuss-zum-Mond

Reisekrankenversicherung & Co

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Versicherungen sind für mich ein ganz spezielles Thema. Die Versicherungsgesellschaften verfolgen in Ihren Werbespots vor allem ein Ziel: ANGST UND VERUNSICHERUNG unter der Bevölkerung zu säen um möglichst viele unnütze Versicherungsprodukte an den Mann respektive die Frau zu bringen.

Mit Bezug auf Auslandsaufenthalte allerdings ist vor allem eine Versicherung nicht nur empfehlenswert, sondern absolut notwendig – die Reisekrankenversicherung. Jahrespolicen für Auslandsreisen bis zu 70 Tagen (die Regel ist 42-45 Tage) sind bereits ab 6,49 € verfügbar.

Für Au pairs, Schüler, Studenten, Stipendiante, Doktoranden oder auch Teilnehmer am Work ´n Travel-Programm hat die Hanse-Merkur mit der „Young-Travel-Basis“ (für Versicherte bis 35 Jahre, maximale Laufzeit 60 Monate) eine Reisekrankenversicherung mit einem nahezu unschlagbaren Tarif aufgelegt. Im ersten Jahr kostet die Versicherungsprämie für einen Aufenthalt ausserhalb der USA/Kanada nur 1,05 € am Tag (31,50 €/Monat). Danach steigt der Tarif allerdings auf 1,59 € pro Tag (48,00 €/Monat), so dass die Protrip world (für Versicherte bis 39 Jahre) bei konstanten 39,30 € monatlich bei nur maximal möglichen zwei Jahren Laufzeit möglicherweise die bessere Option ist, wenn der Auslandsaufenthalt genau zwei Jahre dauert.

Für Traveller jenseits der zuvor genannten Altersgrenzen bieten dieselben Versicherungen – also Hanse-Merkur und Protrip – die Produkte Hanse Merkur Basic (für Versicherte bis 65 Jahre – maximale Laufzeit 60 Monate) für dauerhaft 59,00 € monatlich und Protrip M (für Versicherte bis 69 Jahre – maximale Laufzeit 24 Monate). Bei der zuletzt genannten Reisekrankenversicherung sind für dasselbe Geld noch eine Haftpflicht- und Unfallversicherung im Paket enthalten.

Schaut man sich die Angebote an Reisekrankenversicherungen für die verschiedenen Altersgruppen oder Reisearten an, fällt ins Auge, dass die Hanse-Merkur in nahezu allen Kategorien sehr gut aufgestellt ist und dadurch jedem Kunden eine günstige Auslandskrankenversicherung anbieten kann.

Einzelheiten findet Ihr auf den Websites der hier genannten Gesellschaften, einen umfassenden und sehr gut strukturierten Vergleich bietet die Seite http://www.reiseversicherung.com/vergleich/vergleich_auslandskrankenversicherung.

Inwiefern man sein Paket noch um eine Haftpflichtversicherung ergänzt, muss jeder selbst entscheiden, auch wenn man, so wie ich, dem ganzen Absicherungsfirlefanz kritisch gegenübersteht, so ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis einer Haftpflichtversicherung, die auch Schäden im Ausland reguliert, durchaus positiv zu bewerten. Letztlich geht es hierbei um die Absicherung gegen den vermeintlichen Supergau, den man versehentlich verursacht. Kommt selten vor, aber irgendjemanden trifft es irgendwann doch. Ich empfehle daher eine Selbstbeteiligung im Schadensfalle. Die Jahresprämie der asstel-Versicherung Basis (unbegrenzter Versicherungsschutz in Europa; weltweit bis zu 3 Jahre) für die Absicherung mit 150,– € Selbstbeteiligung im Schadensfall beträgt 24,50 €, angesichts der Tatsache, dass ich noch nie einen „echten“ Schadensfall zu beklagen hatte, wäre die Ersparnis enorm gewesen, hätte ich die Police von Beginn an gehabt.  Denn die Prämie liegt etwa 50% unter der Prämie ohne Selbstbeteiligung. In jedem Fall sollte man ernsthaft darüber nachdenken, wenn einem zur Erledigung von Arbeiten –  beispielsweise auf einer Plantage oder Farm  –  Gerätschaften zur Verfügung gestellt werden. Zu beachten bei den Vergleichen ist, dass je nach Versicherung, der zusätzliche Auslandsschutz auf eine Höchstdauer  begrenzt ist. Dieser kann, je nach Versicherung, zwischen 12 und 60 Monaten betragen. Ähnlich wie bei der Reisekrankenversicherung.